Wie MENSCHENRECHTSABKOMMEN auf Sie zutreffen


BildDAS GRUNDLEGENDSTE ALLER ABKOMMEN ÜBER MENSCHENRECHTE IST DIE ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE.

Die Allgemeine Erklärung markiert den ersten Zeitpunkt, an dem eine organisierte Gemeinschaft von Völkern eine Erklärung zu Menschenrechten und fundamentalen Freiheiten niederlegte. Sie legt die Menschenrechte und Freiheiten dar, die allen Männern und Frauen überall auf der Welt zustehen.

Artikel 1 bringt die Philosophie, auf der die Erklärung basiert, zum Ausdruck: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“

Anders als die Menschenrechtsabkommen, die sich von der Erklärung ableiten und nur für jene Länder bindend sind, die sie unterzeichnet haben, ist die Reichweite der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wirklich universell. Sie bewahrt ihre Gültigkeit für jedes Mitglied der Menschheitsfamilie überall auf der Welt, unabhängig davon, ob Regierungen ihre Prinzipien förmlich anerkannt haben oder nicht. Die Erklärung verfügt über eine starke moralische Autorität auf der ganzen Welt und über eine wachsende politische Durchschlagskraft. Sie stellt den Samen dar, aus dem grundlegende internationale Menschenrechte erblühten.

Die Bedeutung der Religionsfreiheit ist in der Präambel der Erklärung hervorgehoben und wird von Artikel 18 garantiert. Dort heißt es: „Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.“

Erklärungen der Vereinten Nationen beschreiben Diskriminierung als „einen Angriff auf die [oder: eine Beleidigung der] Menschenwürde“ und betonen, daß Diskriminierung eine Verleugnung der satzungsmäßigen Prinzipien der Vereinten Nationen darstellt sowie eine Verletzung der Menschenrechte und grundlegender Freiheiten und den internationalen Frieden und die Sicherheit tatsächlich bedroht. Diese Prinzipien der Gleichheit vor dem Gesetz und des Diskriminierungsverbots sind von so grundlegender Bedeutung, daß sie als Prinzipien des internationalen Gewohnheitsrechts betrachtet werden und für alle zivilisierten Nationen bindend sind.

In einer Studie der Vereinten Nationen wird es folgendermaßen ausgedrückt:

„Der wichtige Leitgedanke ist, daß kein Individuum einem Nachteil ausgesetzt werden soll, nur weil es Mitglied einer bestimmten ethnischen, religiösen oder sprachlichen Gruppe ist. In jedem Land mit verschiedenen ethnischen, religiösen und sprachlichen Gruppierungen ist die strikte Anwendung der Prinzipien der Gleichheit und des Diskriminierungsverbots eine unbedingt notwendige Voraussetzung, um die politische und geistige Einheit des betreffenden Staates zu erhalten sowie Verstehen und harmonische Beziehungen unter den verschiedenen Teilen der Gesellschaft zu erreichen.“


Fortsetzung...




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