Religiöse Apartheid 1996 – Unterdrückung von Grundrechten religiöser Minderheiten in Deutschland![]()
Die fortgesetzte Sammlung und massive Verbreitung "offizieller Informationen", in denen der Glaube und die Praktiken von Scientology verurteilt und Scientology-Anhänger diskreditiert werden.
Der Ausschluß von Kindern aus Kindergärten und Schulen aufgrund des Glaubens ihrer Eltern.
Künstler, die Mitglieder von Scientology sind, auf "Schwarze Listen" zu setzen.
Die Verabschiedung von behördlichen Maßnahmen, mit denen die Lehre und das Wachstum der Scientology Kirche in ganz Deutschland unterbunden werden sollen.
Die Zusammenstellung und Verbreitung "Schwarzer Listen" mit den Namen der Mitglieder der Scientology Kirche, um so soziale Kontakte zu erschweren und den behördlichen und privatwirtschaftlichen Boykott gegen Scientologen voranzutreiben, "damit keinerlei Geschäfte mit Scientology-Organisationen gemacht werden".
Lokale behördliche Verordnungen, um die Verbreitung von Scientology-Publikationen zu verbieten.
Eine Verordnung, um die Anmietung öffentlicher Räumlichkeiten in Hamburg an die Scientology Kirche und ihre Mitglieder zu verhindern.
Eine Verordnung, um sicherzustellen, daß in Hamburg keine Immobilien an Scientology-Organisationen verkauft werden, um so ihr Wachstum zu verhindern.
Diese Publikation faßt die schweren Menschenrechtsverletzungen zusammen, denen Scientologen in Deutschland ausgesetzt sind. Deutsche Scientologen werden systematisch ihrer Grundrechte beraubt und zu Bürgern zweiter Klasse degradiert - schlicht und einfach aufgrund ihrer persönlichen Überzeugung und ihrer Religionszugehörigkeit. Durch die Verletzung der rechtlich bindenden Menschenrechtsabkommen ist die deutsche Regierung unmittelbar dafür verantwortlich, daß dieses Klima der Intoleranz gegenüber Scientologen und Mitgliedern anderer religiöser Minderheiten entstehen konnte.
Die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen gegenüber Scientologen in Deutschland waren Gegenstand offizieller Berichte zur weltweiten Lage der Menschenrechte, wie sie von internationalen Menschenrechtsorganisationen, von den Vereinten Nationen, vom amerikanischen Außenministerium und von der Helsinki-Kommission der Vereinten Nationen verfaßt wurden und werden.
Obwohl die Vereinten Nationen das Jahr 1995 als "Internationales Jahr für Toleranz der Vereinten Nationen" ausgerufen hatten, bleibt die Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten in der Bundesrepublik Deutschland auch weiterhin ein zentraler Punkt staatlich propagierter Repressionen, die das weltweit hochgehaltene Prinzip religiöser Toleranz mit Füßen treten.
Menschenrechtsorganisationen, betroffene Bürger und verantwortliche Regierungsmitglieder müssen wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen, um die Diskriminierung religiöser Minderheiten im Deutschland der Gegenwart zu beenden.
Wenn Menschenrechte nicht für jedermann gelten, schützen sie niemanden. In den Augen zahlreicher deutscher Regierungsbeamter sind heutzutage Menschen, die einer ethnischen oder religiösen Minderheit angehören, eine andere Art von Bürgern - Bürger zweiter Klasse.
Schlussnoten
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